Seit 2015 publiziert die Bundeszentrale für politische Bildung Leitfäden in einfacher Sprache rund um das Thema Internetnutzung: Einfache Sprache ist für alle gedacht, die komplizierte Texte für sich zu schwierig finden. Daher sind die Materialien nicht für eine bestimmte Zielgruppe gemacht, sondern für alle, die mit dem Internet am gesellschaftlichen Leben aktiv teilhaben wollen.

Die Reihe der Publikation wird nun durch einen neuen Leitfaden zum Thema WhatsApp ergänzt. Darin wird der häufig genutzte Messenger WhatsApp vorgestellt. Im Anschluss werden die Installation, erste Schritte mit der App sowie die Grundfunktionen und Datenschutz-Einstellungen Schritt-für-Schritt anhand von Grafiken und Screenshots erklärt. Die PDF-Datei kann kostenlos heruntergeladen werden.

Bisher erschienen sind: 

Weitere Informationen: 

 

Das Internet durch positive Nutzung zu einem besseren Ort machen – das war das Motto des diesjährigen Safer Internet Day. Mit dem Themen-Spezial „Online Gutes tun“ schließt sich auch www.handysektor.de dem Aufruf an und fordert Jugendliche auf, sich für ein besseres Internet stark zu machen. Ob beim Engagement für Hilfsprojekte, der Unterstützung schwächerer Mitschüler oder dem Einsatz gegen Hate Speech, auch mit kleinen Gesten können sie im Internet helfen.

„Swipe to help“ – Mit dem Smartphone gegen den Hunger
Schon Jugendliche wollen sich engagieren, finden im Alltag zwischen Schule, Lernen und Fußballverein aber oft keine Zeit dafür oder wissen gar nicht erst, wo sie genau anfangen sollen. Egal ob ihnen Tier- und Naturschutz am Herzen liegt oder sie Kindern in Not ein Essen spendieren wollen; unter dem Motto „Swipe to help“ präsentiert der Handysektor Apps und Webdienste, mit denen gute Projekte niedrigschwellig und oft mit nur wenigen Klicks unterstützt werden können.

Gemeinsam besser lernen
Spricht man im Kontext von Schule über das Austauschen und Teilen, klingeln vor allem bei Erwachsenen schnell die Alarmglocken: „Da geht es doch nur ums Abschreiben!“ Das Internet bietet jedoch ganz neue Möglichkeiten der Kooperation beim Lernen, die weit über das Kopieren der Mathe-Hausaufgaben hinausgehen. Handysektor präsentiert dafür praktische Tools und Webseiten, die eine produktive Zusammenarbeit ermöglichen und einen kreativen Austausch anregen, von dem alle Schüler profitieren können.

Nett sein ist ansteckend
Die Kommunikationskultur im Internet kann auch für junge Menschen belastend sein. So berichtet jeder fünfte Jugendliche nach Ergebnissen der aktuellen JIM-Studie davon, schon Erfahrungen mit Beleidigungen und Mobbing im Netz gemacht zu haben. Handysektor ruft daher dazu auf, beleidigenden Kommentaren und fiesen Bemerkungen im Netz mit Freundlichkeit zu begegnen und statt Negativem einfach einmal Komplimente zu verteilen. Unter dem Motto Lovestorm statt Shitstorm wird zudem auch auf das neue Projekt „Werte leben online“ von Juuuport e.V. hingewiesen.

Handysektor bietet praktische Hilfen für den sicheren und sinnvollen Einsatz und die Thematisierung von Smartphones und Apps in der Schule.

 

Die Medienkommission der LfM hat am 15.12.17 entschieden, das Projekt „Medienscouts NRW“ um weitere zwei Jahre bis Ende 2019 zu verlängern. In diesem Zusammenhang wird das Projekt auch organisatorisch neu aufgestellt.

Zu Beginn der aktuellen Phase soll das Projekt „Medienscouts NRW“ mit dem Ziel neu ausgerichtet werden, das Projekt stärker mit bereits bestehenden Medienkompetenz-Initiativen der LfM zu vernetzen.

Seit Projektstart wurden in NRW über 2.600 Schülerinnen und Schüler zu Medienscouts qualifiziert sowie mehr als 1.300 Beratungslehrkräfte ausgebildet. Damit nehmen in NRW derzeit mehr als 650 Schulen aus rund 49 von 53 Kreisen und kreisfreien Städten teil. Das entspricht einer Beteiligungsquote von 90 Prozent. Damit ist das Projekt Medienscouts NRW das größte seiner Art im deutschsprachigen Raum.

Für darüber hinausgehende Fragen und Anregungen steht ein Kontaktformular bereit.

 

Beim von der Initiative Teachtoday ausgeschriebenen Wettbewerb „Medien, aber sicher!“ haben die Medienscouts der HHG Duisburg mit ihrem Beitrag: „Kettenbriefe irritieren Kinder“ den ersten Platz belegt.

Sie setzten sich damit gegen die fünf weiteren Finalisten durch, die allesamt zur Vorstellung und Präsentation ihrer Beiträge nach Bonn zur Deutschen Telekom eingeladen worden waren, durch. Nach einem Kopf-an-Kopf-Rennen der Teams aus Nordrhein-Westfalen gab schließlich die Bühnenperformance den Ausschlag. Mit Hilfe von 140 Karabinerhaken haben die Medienscouts die Entstehung eines Kettenbriefes simuliert. Dustin animierte die Zuschauer zur Teilnahme an der Kette mit der Versprechung, dass alle mit ihnen nach Berlin fahren dürften, wenn es denn gelänge, innerhalb von 2 Minuten eine lange Kette aus den Karabinerhaken zu bilden. Die anschließende Erklärung, wie das alles zu erfolgen hätte, ging bereits in den Aktivitäten der Zuschauer unter. Alle Kinder versuchten sich möglichst schnell in die Kette einzureihen. Es entstand ein produktives Chaos, an dessen Ende schließlich eine über 4m lange Kette stand. Wie beschrieb ein Jurymitglied doch diesen Auftritt: „spektakulär!“.

Damit hatten die Scouts bei der Jury die meisten Punkte sicher und holten im Rennen um Platz eins auf. Beim anschließenden Publikumsvoting waren der Applaus und auch das Pfeifen, Trampeln und Schreien der votenden Kinder so groß, dass der Lärmpegel eines startenden Düsenjets übertroffen wurde. Und das ergab wieder die meisten Punkte. Damit hatten die Medienscouts die zunächst noch hauchdünn in Front liegenden Projekte übertroffen. Und nun freuen sich die Medienscouts: Sie fahren wirklich nach Berlin!
Die Medienscouts der Heinrich-Heine-Gesamtschule, das sind: Sandy, Andrea, Maximilian, Alexander, Philipp, Dustin und Simon sowie als Betreuungslehrer, Frau Huft und Herr Wagner.
(Hr. Wagner und die Medienscouts der Heinrich-Heine-Gesamtschule)

> Eine Kurzbeschreibung des Wettbewerbsbeitrages (PDF)
> Auswertung des Experiments „Kettenbrief“ (PDF)

 

„Der jährliche internationale Safer Internet Day 2018 findet am am 06. Februar statt. Unter dem Motto „Safer Internet Day 2018 –  Create, connect and share respect: A better internet starts with you“ ruft die Initiative der Europäischen Kommission wieder weltweit zu Veranstaltungen und Aktionen rund um das Thema Internetsicherheit auf.

Auch zum SID 2018 initiiert und koordiniert klicksafe in Deutschland die nationalen Aktivitäten mit dem Ziel, möglichst viele Akteure und Institutionen für den weltweiten Aktionstag zu gewinnen.

klicksafe stellt auch in diesem Jahr zum Safer Internet Day ein umfangreiches Informations- und Serviceangebot für alle Interessierten zur Verfügung. 

Allen Interessierten, die beim SID 2018 mit dabei sein möchten, können Ihre Aktionen, Aktivitäten und Veranstaltungen hier eintragen. klicksafe veröffentlicht diese Informationen anschließend auf der klicksafe-Webseite, innerhalb der klicksafe Social-Media-Kanäle sowie in Presseinformationen und machen so auf Ihre Aktion und Ihr Engagement zum Safer Internet Day aufmerksam.“ 

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